Wie ich vor dem Leben davon lief und was dann geschah – einiges sehr Persönliches liest du in diesem sehr ehrlichen Artikel…

Unsere Lebenszeit ist etwas unendlich kostbares.

Behandeln wir sie auch so und tun weder so, als hätten wir noch ein zweites Leben im Ärmel, noch als wenn wir irgendwann in unser „wahres“, ganz anderes Leben hinein gespült werden. Über 20 Jahren war mir dieses irgendwie nicht wirklich bewusst, ja noch mehr, es schien sogar fast ein bisschen so, als würde ich vor dem Leben und das Spüren darinnen davonlaufen.

Erst als ich durch eine Nahtoderfahrung im Paradies bei den Engeln für eine Weile sein durfte, wurde ich auf irgendwie wundersame Art und Weise wieder an das bewusste Sein und den Kontakt mit mir selbst angeschlossen. Dieses empfinde ich heute nach wie vor als riesiges Geschenk für mich, dass mich hat aufwachen lassen, dass mich hat mich selbst und mein Leben erkennen lassen.

Dass es eben nicht irgendwann ein neues Leben für mich geben wird oder alles irgendwie von jetzt auf gleich anders ist ohne dass ich etwas hierfür tue. Das hat mir auch die Zeit im Krankenhaus aufgezeigt. Über sechs Wochen lang durfte ich nur liegen. Und das mir, die immer im Gange war immer in Action und kaum einen gemütlichen Abend zu Hause verbracht hat.

Es ist dein Leben, entscheide dich jeden Tag zu genießen!

Jetzt siehst du mich als freudiges und sinnerfülltes Wesen hier auf Erden und erfolgreichen Coach und Trainerin. Dafür bin ich soooo unendlich dankbar! Denn das war nicht immer so.

Mit 29 Jahren war ich eher als Flüchtende und Suchende unterwegs. Wie Herr Rossi, der permanent das Glück irgendwo im Außen sucht, nur nicht innehält und bei sich selbst schaut. So habe ich mit meinem Dasein auf der Erde eher gehadert und darin kaum einen Sinn gesehen. Mein Leben war sehr beschleunigt.

Als ich vor der Nahtoderfahrung noch Krankenhaus gearbeitet habe, habe ich so gelebt, als gäbe es noch dieses zweite Leben. Als käme es irgendwann von selbst in mein Leben und dann wäre von selbst alles gut, schön und im Frieden. Bis dahin bin ich als Suchende gerannt, gelaufen in meinem beschleunigten Leben, das sich danach gerichtet hat, was ich im inneren unbewusst ausgesandt habe. Alles schnell mit viel Action, bloß nicht innehalten und noch weniger spüren. Es war ein Weglaufen – vor mir selbst.

Da kam mir die Arbeit im Krankenhaus sehr entgegen. Von 14tägigem freien Wochenende zu 14tägigem freien Wochenende hin gearbeitet. Also ganze 4 Tage im Monat mehr oder weniger genossen, die ich hätte innehalten und mich bewusst spüren können. Stattdessen habe ich in meiner „freien“ Zeit, in der ich mich ja nicht frei gefühlt habe, sondern diese furchtbare Unfreiheit hätte spüren können/müssen, mich ständig mit Freundinnen getroffen, Sport gemacht, bin weg gegangen usw.

Aus heutiger Sicht finde ich es total spannend und auch faszinierend, wie sich meine (damals vollkommen unbewussten) Überzeugungen und Ängste im Außen wieder gespiegelt haben und ich genau das Leben im Außen hatte, wie ich im Inneren war. Angst vor dem Schmerz, dieser Traurigkeit und Sinnlosigkeit haben mich sicher mit dazu bewogen, weiß ich aus heutiger Sicht.

Damals wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass es an mir selbst ist, etwas zu verändern. Meine inneren Überzeugungen und Werte anzuschauen, dem Schmerz ins Gesicht zu schauen, geschweige denn, dass ich selbst damit etwas zu tun haben könnte, was in meinem Leben so passiert.

Klar kann man den Job wechseln und dann? Das kann natürlich manchmal auch sehr hilfreich und wichtig sein. Jedoch, wenn wir das Außen ändern, dann sind wir innerlich meist noch die gleichen. Eine Änderung der inneren Sichtweise ist daher sooo wichtig. Liebevoll und achtsam mit uns selbst, und zugleich eine Wahl, eine Entscheidung voller Kraft und Klarheit.

Die Entscheidung, dass jeder Tag, ja jeder Moment unseres Lebens kostbar ist. Ein ganz wertvoller Schatz. So halte ab und an inne und mache dir diesen Schatz von jedem Moment deines Lebens ganz bewusst. Mit Dankbarkeit und Achtsamkeit zum Beispiel. Das hat mir damals sehr geholfen und ist auch heute noch jeden Tag sehr wichtig für mich. Danke liebes Leben!

Unser Leben ist jetzt, jetzt genau in diesem Moment!

Nicht gerade selten erinnern wir uns erst wieder daran, wenn es nicht so besonders toll läuft oder uns das Leben selbst wieder daran erinnert wie wichtig und kostbar es ist. Ich glaube, daher ist die Achtsamkeit für jeden kostbaren Moment auch so wichtig. Wundervoll, sich immer wieder daran erinnern zu dürfen, aus sich selbst heraus oder auch eher Impulse im Außen.

Wie das Leben manchmal so spielt konnte ich mit 29 Jahren auf einmal nicht mehr weiter weg laufen. Aus dem Jetzt flüchten. Ich war 6 Wochen lang an das Bett gefesselt – durfte selbst zur Toilette nicht aufstehen.  Eine Nahtoderfahrung hatte mich hierzu gezwungen, mir 6 Wochen Zeit gegeben, mit mir selbst im Jetzt in Kontakt zu kommen und mich wieder zu fühlen.

Wie schrecklich senkst du jetzt vielleicht, doch es war genau anders herum. In meiner Nahtoderfahrung war ich „auf der anderen Seite“, im Paradies und kam irgendwie wieder ganz in Kontakt mit mir selbst und meinem Göttlichen Anteil, Erzengel Metatron und dem Einssein von Allem was ist.

Von Suchender zu Seiender

Hingabe und Sinnhaftigkeit gaben mir dann als auf einmal wieder bewusst Wissende die Kraft, diese 6 Wochen zu „überstehen“. Ja, diese Zeit war sogar sehr freudig und erfüllend für mich, einfach wunder-voll. Ich bin für diese Zeit unendlich dankbar. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich keine Angst mehr vor dem was ich fühlen könnte und fühlte mich angekommen in meinem wahren Sein, in Ruhe im Sinne von in mir ruhend und voller Kraft, obwohl mich nach der langen Liegezeit meine Muskeln noch nicht einmal eine Minute vor dem Bett stehend halten konnten. Ich fühlte mich stark, ich war stark! Eine völlig neue Lebenserfahrung für mich.

Hier ein neues Tool in deinem persönlichen Wohlfühl-Werkzeugkasten.

Ganz gleich wie dein Tag sein mag, denke ihn dir schön, farbig, bunt, freudig, am Sonntag, am Montag…. Auch wenn das vielleicht  eigenartig klingen mag – es macht für unser System  tatsächlich kaum einen Unterschied, ob wir etwas tatsächlich live erleben oder es uns „nur“ vorstellen.
Glückshormone werden so und so ausgeschüttet, und geben uns einen super Kick und Start in eine wundervolle Woche.

♡ Halte Ausschau nach der Stecknadel im Heuhaufen!

Ich bin mir sicher, auch in diesem Tag, in dieser Tätigkeit gibt es sie: Vielleicht ganz in Gedanken, wie einen Moment aus dem letzten Urlaub oder live in Form eines wunderschönen Sonnenstrahls, der dir, wenn auch nur für einen ganz kurzen Moment, gleich am Morgen entgegen strahlt, oder das dankbare Lächeln eines Passanten, den du vor dir über den Zebrastreifen queren lässt, obwohl du es eilig hast.

Vielleicht ist diese Stecknadel des Lichtes für dich auch zu finden in Gedanken der Dankbarkeit darüber, dass du gesund bist, in Sicherheit, dass du genug zu essen hast und deinen Kaffee heute morgen mit frischen sauberen Trinkwasser zubereiten durftest. Ohne natürlich Angst dort mit schwingen zu lassen, sondern einfach aus Achtsamkeit und Dankbarkeit heraus. Sich dieses auch im Alltag und den täglichen Geschäftigkeiten zu bewahren ist glaube ich eine sehr wichtige Kunst im Leben. So viele Strategien werden empfohlen, jeder darf schauen, was für ihn stimmig ist und funktioniert.

Meine Angebote richten sich auf genau diese goldene Stecknadel in deinem Leben. Diese zu finden, dir zeigen und  dich mit ihr wieder ganz innig in Kontakt bringen zu dürfen, ist mein persönliches Anliegen und seit der Nahtoderfahrung damals mein Spezialgebiet. Im NLP nennt man dies auch Reframing – das ist jedoch nur ein Anteil dessen, was wir angeleitet von deiner Seele und der geistigen Welt erleben dürfen. Der Kontakt mit dir selbst und all dem Wundervollen, das du Selbst bist, ist ein unendlich kraftspendendes Fundament, auf dass du alles Weitere aufbauen kannst.

Es gibt so viele Stecknadeln des Lichtes an einem einzigen Tag, deinem Tag.

Einem Tag in deinem kostbaren Leben hier auf Erden! Lasse diese Stecknadel des Lichtes dich berühren und das strahlende Licht in deinem Inneren nähren. Denn ganz gleich wie du dich auch fühlst, ob gestresst, unter Druck oder in Glückseligkeit und vollkommener Erfüllung, es ist immer innigst in dir vorhanden.

Genieße deinen Sein und all die Bilder, Farben und wundervollen Gedanken, die dir innerlich erscheinen mögen oder die du selbst erleben darfst. Selbst wenn du am Montag vielleicht in eine Arbeit fährst oder etwas zu tun hast, was dir auf den ersten Blick überhaupt keine Freude bereitet. So kann man auch an einem Montag Glückseligkeit empfinden, sich am Sonntag vielleicht sogar auf den Montag freuen oder zumindest der neuen Woche ganz entspannt entgegen sehen.

Ich wünsche allzeit einen wundervollen Wochenbeginn, tolle Montage und sinnerfüllte, kostbare Tage deines Lebens!
Mit vielen leuchtenden Stecknadel Grüßen ♡ Dankeschön,

Anja Camiaris


Hinweis
: Auszüge dieses Artikels wurden auch im AURA-Magazin Ausgabe III/2018 veröffentlicht. Dankeschön!

 

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